Fahrenheit 451

Von Ray Bradbury. Produktion des Theater Oberhausen.
In Bradburys Zukunftsvision hat sich die Gesellschaft durch ihren Medienkonsum selbst unmündig gemacht. Der totalitäre Staat erhält diesen Zustand durch Zensur und Repressionen. Mit Videowänden statt Fenstern in den Häusern werden die Menschen vom Fernsehen dauerberieselt: “Leere die Theater. Schließe die Kinos. Warum? Du willst doch nicht, dass sich die Leute über Theaterstücke und Filme unterhalten, oder? Nein! Nein! Stell Fernsehwände auf. Dolby Sound von der Zimmerdecke. Halte die Leute fern. Töte Hamlet! Was als Nächstes?“

Feuerwehrmann Guy Montag wagt sich aus der Unmündigkeit heraus, liest Bücher, die er heimlich aufbewahrt hat, und muss – von seiner Frau angezeigt  – fliehen. Er landet bei einer Gruppe von Dissidenten, die, ihre Lieblingsbücher im Kopf, gegen den Verlust der Kultur kämpft.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Fotorechte: Theater Oberhausen

33 Bühnenakteure aller Alterstufen zwischen 14 und 70 Jahren
Anna Burkelc, Annika Jarzembowski, Constanze Weber, Dagmar Kauermann-Blankenburg, Doris Reinemann, Edith Karschti, Guido Horn, Joshua Herrschaft, Julia Elmentaler, Karin Mathieu, Karoline Mathieu, Karoline Elsasser, Kerstin Aigner, Kevin Pelz, Kim Poungias, Klaus Mathieu, Lea Mötter, Loredana Manno, Lorna Widlok, Luca Litges, Lydia Preißler, Margret Zulechner, Marion Frambach-Nießen, Martin Heber, Monika Maggoutas, Nola Friedrich, Philipp Ohse, Sabine Michl-Lahme, Sarah Keultjes, Stefanie Baumann, Tobias Amoriello, Trautel FaberKevin und Vincenzina Cannatella

Leitung
Barbara Grubenbecher

Dramaturgie
Anke Weingarte

Spieltermin beim Unruh®-Festival 2012
30. Juni, 15:30 Uhr, Casa, Schauspiel Essen

Weitere Spieltermine
19. November 2011, Malersaal, Theater Oberhausen

Link
Stückbeschreibung auf der Homepage des Theater Oberhausen

Presse
“Verbrennt die Bücher, schließt die Theater und Kinos, dann hören die Leute auf zu denken! Das ist der Auftrag der Hüter des Gesetzes in Ray Bradburys Stück ‘Fahrenheit 451′, für eine große Laienspielgruppe höchst eindrucksvoll in Szene gesetzt. Regisseurin Barbara Grubenbecher und Dramaturgin Anke Weingarte ist es erstmalig gelungen, eine so große Gruppe spielfreudiger Leute – Alter zwischen 14 und 70 – zu einer gemeinsamen Aufführung zu motivieren. Mit Bradburys Zukunftsvision fanden sie eine Geschichte, die Jüngere und Ältere gleichermaßen fasziniert und für deren gemeinsame Umsetzung sie zu begeistern sind.” (Gudrun Mattern, WAZ/ NRZ, 21.11.2011)